Rom 1997 - 1999

1997

Die Delegierten der 19 Regionen wurden nach Rom eingeladen, um ihre Fragen mit dem Abtprimas zu diskutieren. Sie machten erste Schritte, eine Struktur und einen Auftrag für ihren Kreis zu formulieren und aus ihrem Kreis eine Moderatorin für vier Jahre zu wählen.

1998

Aus 36 Ländern, von Australien bis Vietnam,  kamen die etwa 120 Benediktinerinnen vom 5. – 12. September zu diesem Symposium nach Rom . „Gotteserfahrung und der benediktinische Zugang zum Gebet“ stand als Thema über der Tagung, - beide Worte drücken starke Sehnsüchte des heutigen Menschen aus. Der benediktinische Zugang in das ‚unbeschreibbare Land’ der Gotteserfahrung, so zeigte es sich, ist mehr ein Weg der alltäglichen Glaubensschritte als des Außergewöhnlichen. Lectio Divina, Liturgie, Gebet und Arbeit, Gottes Führung und seine Gegenwart sind die starken Akzente dieser spirituellen Tradition. Diese Wahrheiten gilt es mit allen Sinnen  zu leben und zu teilen, wie es dem jeweiligen Kontext entspricht und je neu aktuell ist.

dance of the Africans

participants from Brasil with Sr. Judith from USA

M. Maíre, the moderator of the CIB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Symposium trafen sich die Delegierten der 19 Regionen und entschieden, dass sie sich von nun an jedes Jahr treffen würden.

1999

Das erste Jahrestreffen der Delegierten der 19 Regionen fand außerhalb Roms statt. Die Einladung, sich in den USA zu treffen – war für die europäischen Schwestern eine bislang ungewöhnlich lange Reise bedeutete und einigen Mut kostete – wurde zu einer überwältigenden Erfahrung großzügiger Gastfreundschaft im benediktinischen Geist im Kontext bewegender Liturgiefeiern und offenen Austauschs. Die tiefe benediktinische Spiritualität der amerikanischen Schwestern aus erster Hand zu erfahren half, viele Missverständnisse der Vergangenheit zu und eine neue Achtung vor einander zu wecken.